#Travel – der Serengetipark

Hallo du,

phu, ist dieser Post lang geworden… aber wir wollten dir doch alles über unseren Urlaub im Serengetipark in Hodenhagen erzählen! Viel Spaß beim lesen unseres kleinen „Log-Buches“ – schöne Bilder gibt es auch 😉

Tag Eins.
Da uns die Hochzeit von Christofs Bruder noch in den Knochen steckt (und wir sowieso erst ab 16 Uhr einchecken können) lassen wir es langsam angehen und machen uns erst am Nachmittag auf den Weg nach Hodenhagen. Das Wetter ist traumhaft, die Autobahn ist frei, die Burger im Café del Sol, wo wir eine kurze Pause einlegen, schmecken hervorragend: das muss einfach ein super Kurzurlaub werden!
Als wir ankommen ist es früher Abend. An der Rezeption werden wir freundlich begrüßt, erhalten ein kurzes Briefing (welchen Teil des Parks kann man zu Fuß erkunden, wo fahren die Safari-Busse los, wann gibt es Frühstück…?), sowie einen Lageplan und den Schlüssel für unsere Masai Mara Lodge. Nummer 1979 – wie sich später heraus stellt genau richtig gelegen, um von der Terrasse aus die Giraffen und Spießböcke zu beobachten, die auf der Grasfläche zwischen den Lodges leben, aber leider mit einer katastrophalen Internetverbindung. So war das Safari-Erlebnis noch realitätsnaher als geplant 😉

Ansonsten sind wir aber sofort verliebt in unser kleines Häuschen. Die komplette Einrichtung ist in warmen Tönen gehalten, die Möbel sind aus dunklem Holz, es ist trotz der Hitze draußen angenehm kühl und das Bett steht direkt am Fenster, sodass man die Sterne sehen kann und sich ein bisschen fühlt, als würde man unter freiem Himmel schlafen. Wir fühlen uns sofort wohl und genießen erstmal ein Stündchen in der Sonne (da sind Giraffen! Nur ein paar Meter entfernt! Wir sind hellauf begeistert), bevor wir uns auf den Weg zum Abendessen machen.
serengetipark2
Die Gastronomie des Serengetiparks ist leider nur durchschnittlich gut. Weder das Abend- , noch das Frühstücksbuffet können uns überzeugen. Ersteres ersetzten wir am zweiten Abend komplett, letzteres war im Preis inklusive und passte deshalb schon irgendwie, aber Genuss ist wirklich was anderes.
Nichtsdestotrotz fallen wir an diesem Abend sehr zufrieden in unser Bett.

Tag Zwei.
Wir haben tief und fest geschlafen und krabbeln dementsprechend früh und energiegeladen aus dem Bett. Wir wollen endlich in den Park und die Tiere sehen! Immerhin ist im Serengetipark nicht nur die afrikanische Tierwelt vertreten, es gibt auch Areale für Russland, Asien, Europa und Co: die Artenvielfalt ist zu groß, um hier alle zu benennen, und reicht von Antilopen, Zebras und Gnus, über diverse Affenarten, Tapire und Wasserschweine bis zu den Raubkatzen – hier waren wir besonders gespannt auf die weißen Löwen und die weißen Tiger.
Erstmal geht es aber zum Frühstück, und wie am Vorabend bringt uns ein kleiner Shuttle-Bus von der Rezeption direkt zum Restaurant. Die Masai Mara Lodges liegen etwas Abseits, sind dafür aber auch herrlich ruhig – die Safari Lodges, die sich direkt am Restaurant befinden, grenzen an einen großen Spielplatz und die Adventure-Safari (eine Art Mini-Freizeitpark). Das ist für Familien sicher fein, bedeutet aber auch rund um die Uhr einen hohen Geräuschpegel.
Das Frühstück haut uns, wie gesagt, leider nicht vom Hocker – selbst Christof meckert ein bisschen, und der isst eigentlich alles. Also schnell runter damit und dann geht es los. Man kann den Park mit dem eigenen Auto durchfahren oder einen Safari-Bus nehmen. Wir entscheiden uns erstmal für den Safari-Bus, damit wir Beide die Tour genießen können.

Am Bus-Stop stellt sich dann die Frage: welche Tour darf es sein?
Es gibt eine normale Tour für 5,50€ und eine VIP-Tour für 19,50€.
Die normale Tour dauert eine Stunde in einem Doppeldecker-Bus, während die VIP-Tour eineinhalb Stunden dauert und man mit einem kleineren, einstöckigen Bus fährt. Zusätzlich darf man während der VIP-Tour die Giraffen füttern, die Geparden und der Leopard werden durch den Guide heran gelockt und gefüttert, und im Schutz eines Steinkreises darf man schließlich aussteigen und sich hautnah die Nashörner und Straße ansehen. Für uns ist der Fall klar: wir machen die VIP-Tour.
serengetipark5
Das hat sich wirklich sowas von gelohnt!
Unser Guide Peter versorgt uns während der Fahrt mit interessanten Infos und lustigen Anekdoten, eine der Giraffen steckt ihren Kopf zu uns in den Bus, sodass wir sie sogar anfassen können, die Geparden kommen auf Armeslänge heran (Nessa schießt ein Foto noch dem anderen), ebenso die Nashörner. Da wird es uns dann doch ein wenig mulmig, auch wenn die Tiere ganz friedlich sind und durch große Steinbrocken von uns getrennt werden. Man spürt ihre Kraft in jedem Schritt, den sie machen, sieht ihre scharfkantige, dicke Haut und die gewaltigen Hörner so nah wie nie zuvor.
Ein wirklich ganz besonderes Erlebnis: als die Tour zu Ende ist, wollen wir am liebsten gleich wieder in den Bus steigen.
serengetipark8
Im Anschluss verbringen wir die heißen Mittagsstunden des Tages lesend in unserer Lodge – und machen uns dann, eine halbe Stunde vor dem letzten Einlass, noch einmal auf in den Park, diesmal mit dem Auto.
Es ist mitten in der Woche, die Ferien haben noch nicht angefangen und es ist dementsprechend leer, auf dem riesigen, weitläufigen Gelände sehen wir gerade mal eine Handvoll anderer Besucher. Einer der Mitarbeiter erzählt uns später, dass sich zur Hochsaison eine Autoschlange durch den Park zieht, die sich nur Zentimeterweise vorwärts bewegt. Phu. Glück gehabt.
Und auch dieser zweite Besuch im Park lohnt sich sehr: die weißen Tiger, die morgens faul unter den Bäumen gelegen haben, sind jetzt auf den Beinen und spielen miteinander, anschließend nehmen sie ein ausgiebiges Bad und schleichen dann interessiert um unser Auto herum.
Anschließend verlassen wir das Gelände in Richtung Walsrode, wo wir schließlich bei einem köstlichen Steak den Abend ausklingen lassen.

Tag Drei.
Und schon ist unser Kurzurlaub wieder Zuende. Wir genießen einen letzten sonnigen Morgen auf unserer Terrasse, winken unseren Giraffen zum Abschied und geben unseren Schlüssel an der Rezeption ab. Und sind uns einig: wir wären gerne noch geblieben! Ein Tag reicht bei weitem nicht, um all die verschiedenen Tierarten zu beobachten, unsere Lodge war viel zu gemütlich, um sie schon wieder zu verlassen und überhaupt – wo könnte man sich bei dem wundervollen Wetter denn besser aufhalten als auf einer Safari?

Insgesamt haben wir für unseren Aufenthalt ca. 350€ gezahlt. Darin enthalten waren zwei Übernachtungen inkl. Frühstück, der Eintritt in den Park (34€ pro Person pro Tag, gilt auch für die Abenteuer-Safari, in unserem Fall also 68€), dazu kamen die Extrakosten für die VIP-Bustour und das Abend-Buffet, für das wir uns spontan entschieden haben.
Sicher kein günstiger Spaß, aber wir sind vom Park rundum überzeugt: die Mitarbeiter waren sehr freundlich und hilfsbereit, die Lodge blitzsauber, die Bustour ganz großartig: wir kommen wieder!

Es grüßen dich
Nessa & Christof

Dieser Beitrag enthält unbezahlte Werbung, da Marken / Firmen genannt werden.

7 Kommentare zu „#Travel – der Serengetipark

Gib deinen ab

  1. Hallo ihr beiden, schön, dass wir mehr von eurem Aufenthalt im Serengetipark erfahren durften. Ihr habt das total anschaulich beschrieben und die Aufnahmen von der verschiedenen Tiere sind ein einfach Wahnsinn. So nah, so lebensecht, dass ich richtig das Gefühl habe, dem Nashorn, dem Löwen und den anderen Wildtieren gegenüberzustehen. Es freut mich auch total zu hören, dass euch eure Zeit im Park so gut gefallen hat und ihr sie genießen konntet. Eine kleine Auszeit für euch beide – das ist einfach das Wichtigste.
    Ich wünsche euch noch eine wunderbare Woche und alles, alles Liebe

    Gefällt 1 Person

  2. Wow, die Fotos sind wirklich toll. Wir haben auch schon unzählige Fotos aus diesem Park. Das Gehege der weißen Löwen ist für mich immer wieder ein großes Erlebnis. Schön auch zu hören, dass ihr die Lodges empfehlen könnt. Bisher brauchten wir diese zwar noch nie, aber im Rahmen eines Kindergeburtstages, kann ich mir das sehr gut mal vorstellen.
    Und ja, die Verpflegung könnte wirklich viel besser sein…

    Liebe Grüße
    Doreen

    Gefällt 1 Person

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

Eine WordPress.com-Website.

Nach oben ↑

%d Bloggern gefällt das: