#Outfit – Shades of Gray

Hallo du,

heute gibt es mal wieder ein Outfit, in dem ich mich ganz Zuhause fühle.
Und ja: es ist nur in Schwarz- und Grautönen gehalten 😉
Zwar liebe ich den Herbst mit all seinen bunten Farben, und mag an mir selbst gelb (zumindest als gedecktes senfgelb) und rot (als schönes bordeaux) gut leiden, aber in dunklen Tönen fühle ich mich einfach am wohlsten. Das bestätigt auch ein Blick in meinen Kleiderschrank: gut dreiviertel meiner Oberteile sind schwarz, die weißen T-Shirts, die ich irgendwann mal gekauft habe, liegen ganz unten im Stapel. Das gleiche Schicksal trifft meine Bluejeans, die von ihren grauen Artgenossen verdrängt wurden. Einen Lichtblick bieten dagegen meine Cardigans und Jacken – diese mag ich als Kontrast gerne in kräftigen Farben und habe von einem militärgrünen Blazer bis zu einer lachsfarbenen Lederjacke einiges zu bieten.

Nessaedgy (1)

Wenn es aber schnell gehen muss, und ich nicht lange über mein Outfit nachdenken kann (zum Beispiel weil Christof und ich unbedingt morgens einen Tee in Bonn trinken möchten, obwohl wir Mittags noch verabredet sind, und den Wecker überhören – nicht, dass uns das wirklich passiert wäre!) ist Schwarz einfach immer die richtige Wahl. Ich fühle mich darin gut angezogen, selbstbewusst und stark. Und das ist das schöne an Mode, oder? Egal, wie du dich nach dem aufstehen fühlst – es gibt das richtige Outfit für dich und deine Tagesform. In deinen derben Boots kannst du knallhart auftreten. Oder dich in deinen weichen Cardigan einkuscheln, in dem du dich immer geborgen und Zuhause fühlst, wenn dein Tag mal nicht so gut läuft. In deinem traumhaft schönen Top mit Spitze fühlst du dich bereit für jeden Flirt, in dem Blazer, der dir wie auf den Leib geschneidert ist, rockst du das wichtige Meeting auf der Arbeit.

Nessaedgy (3)

Mode ist so eine wunderbare Möglichkeit, sich selber auszudrücken und kreativ zu sein! All die verschiedenen Materialien, Schnitte, Farben und Stoffe bieten Möglichkeiten in Hülle und Fülle, dass zu tragen, was einem gefällt und was einem ein gutes Gefühl gibt. Deshalb sind ungläubige Blicke und gehässige Kommentare für mich auch ein absolutes No-Go. Selbst wenn mein Gegenüber etwas trägt, dass in hundert Jahren nicht in meinen Schrank einziehen würde: nur weil es nicht mein Geschmack ist, muss es doch nicht grundsätzlich schlecht sein? Da ist Mode ein bisschen wie Kunst. Ich verstehe vielleicht nicht, warum der Maler seine ganze Leinwand blau streicht und dafür unheimlich viel Geld bekommt, aber er hat sich etwas dabei gedacht und etwas dabei empfunden, als er das Bild geschaffen hat. Das reicht doch wohl?

Nessaedgy (2)Top: H&M – Shirt: S. Oliver – Jeans: S. Oliver – Jacke: Only – Schuhe: Tamaris

Also auf geht’s: schmeißen wir uns in unsere Lieblingsklamotten und treten wir der neuen Woche mutig gegenüber. Was würdest du in so einem Fall aus dem Schrank ziehen?

Es grüßt dich
Nessa

Dieser Beitrag enthält unbezahlte Werbung, da Marken genannt werden. Die Produkte haben wir entgeltlich selbst im Handel erworben

9 Kommentare zu „#Outfit – Shades of Gray

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  1. Färbe Deine weißen Shirts doch grau oder schwarz, damit sie aus den Tiefen des Schranks herauskommen.

    Meine sichere Bank: blaue Jeans und Kaschmirrolli oder ein Ringelkleid. Für offizielles ein dunkelblaues Kleid. Dein Schwarz-Grau ist mein Dunkelblau.

    Du siehst wunderschön aus auf den Bildern, die Ausstrahlung ist bezaubernd. Um Deine Kinnlinie beneide ich Dich ein klitzekleines bisschen.

    Einen guten Wochenstart wünscht Dir
    Ines

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  2. Liebe Nessa, das hast du ganz wunderbar geschrieben – „ein Outfit, in dem du dich zu Hause fühlst“. Denn genauso soll Kleidung für mich auch sein – zum Wohlfühlen, denn nur wenn wir ein Outfit gerne tragen, können wir auch selbstbewusst auftreten. Uns ist vielleicht oftmals gar nicht bewusst, was wir mit unserer Kleidung ausdrücken, was sie über uns aussagt und vor allem, wie sie auch unsere Haltung beeinflusst. Dabei kann jeder durch die Vielfalt an Modellen seinem eigenen Stil treu bleiben. Bei mir geht eine Jeans mit Top und Blazer immer, wenn ich unschlüssig vor dem Kasten stehe. Da bin ich nicht zu overdressed, aber doch für die meisten Angelegenheiten passend angezogen. Dein Outfit passt perfekt zu dir und die Schwarz- und verschiedenen Grautöne harmonieren ganz wunderbar.
    Hab einen tollen Start in die Woche und alles Liebe

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  3. Liebe Nessa, es ist soooo schön wieder etwas von dir zu lesen, hab deine Beiträge vermisst und freue mich wirklich riesig, dass du das Bloggen nun doch nicht ganz aufgegeben hast. Tja, mit deinem Look triffst du bei mir sowas von ins Schwarze äh Graue. Die verschiedensten Grauschattierungen bedeuten für mich ja schon bunt, auch mein Kasten besteht hautsächlich aus grau, schwarz und etwas braun und mein Sommerschwarz ist dann weiß und beige, aber wirklich Farbe wird man bei mir keine finden. Wie du schreibst, das ist das Schöne an Mode, dass sich jeder damit selbst ausdrücken kann und das entspricht einfach mehr meiner Persönlichkeit. Ich wünsche dir eine ganz fabelhafte neue Woche, ganz ganz liebe Grüße zu dir, alles Liebe, x S.Mirli
    http://www.mirlime.com

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  4. Liebe Nessa,

    ich kann deine Liebe zur schwarzen Farbe absolut nachvollziehen! Ich trage auch viel lieber schwarze oder graue Jeans statt Blaue, dennoch versuche ich bei den Oberteilen immer häufiger zu bunten Teilen zu greifen. Früher war das ganz anders. Da gab es mich nur in schwarz. Dein Outfit gefällt mir richtig gut. Die Jacke habe ich auch, nur leider ist sie etwas zu groß geworden… ich überlege die ganze Zeit ob ich sie mir noch einmal in kleiner kaufen soll 😀
    Ich habe mir letzten Winter meine ersten Stiefel gekauft und bin richtig zufrieden damit 🙂
    Viele Grüße,
    Laura

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  5. Hey, also ich mag dein Outfit sehr.
    Wenn es bei mir schnell gehen soll, dann entscheide ich mich auch des Öfteren für ein schwarzes Oberteil oder eine Tunika, Jeans dazu, einen Gürtel mit Nieten (Statement eben :p ) und Boots.
    Ich wünsche dir einen guten Start in die Woche.

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  6. Liebe Nessa,
    ein richtig toller Beitrag zum Thema Mode & Selbstbewusstsein 🙂
    Wenn ich mich mutig und selbstbewusst fühlen will, dann trage ich am liebsten etwas einfaches wie Jeans, Shirt oder Bluse und Blazer 🙂
    Danke Dir für Deinen KOmmi zu meinem Beitrag, ja Übelkeit finde ich genauso wie Du ein so schlimmes Gefühl!! – da ist mir Schmerz wirklich lieber 😉 Sind wir masochistisch??
    Liebste Grüsse
    Janine von https://www.vivarubia.com

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  7. Toller Look. Ich tendiere mittlerweile ja auch immer mehr zu Schwarz, habe da auch immer mehr teile im schrank und liebe auch die All-Black-Kombis oder Grau und Schwarz Kombinationen, da ist man immer richtig cool und lässig angezogen.

    Das mit den gehässigen Kommentaren verstehe ich auch nicht. Finde das auch in Frauenzeitschriften immer so schlimm, wo man dann Outfits der Promis bewertet und total herablassen wird. Im echten Leben ist es natürlich noch schlimmer. Mir muss ja nicht alles gefallen, was andere tragen, zwingt mich ja keiner den Trend auch aufzuschnappen. Doch gerade das ist doch das schöne an der Mode. Das jeder das tragen kann was er möchte und sich da auch ausprobieren kann. Heute ist es mir ja relativ egal was andere zu meinem Look sagen und ob er ihnen gefällt, aber in der Jugend war das noch ganz anders. Da habe ich Klamotten nach blöden Kommentaren echt nicht mehr angezogen, auch wenn sie mir gefallen haben. Echt dämlich, aber man ist da halt sehr unsicher.

    Das freut mich, dass ich euch eine Freude bereiten konnte Nessa :).
    Milchreis und Waffeln habe ich mir ja für die Wintermonate auch vorgenommen, mal wieder selbst zu machen. Zum Glück habe ich dann wieder etwas mehr Luft, weil meine Referate erstmal vorbei sind, sodass das zeitlich dann auch eher möglich ist.

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