#Soulfood -Frühstücken in Köln

Hallo du,

wir lieben Frühstück!
Und damit meinen wir nicht, vor der Arbeit einen schnellen Kaffee runter zu stürzen oder auf dem Weg zum Auto ein halbes Knäckebrot zu essen. Nein, wir meinen Frühstück in seinem besten Sinne.
Es ist Samstag, der Sonntag noch als bequemer Puffer zwischen dir und dem Montag. Du hast herrlich geschlafen und  beschließt, es dir heute so richtig gut gehen zu lassen. Vielleicht machst du ein bisschen Yoga auf der Sonnen warmen Terrasse, vielleicht gönnst du dir ein entspanntes Bad, bevor du in dein Lieblings-Wohlfühl-Outfit schlüpfst. Du hast Hunger, einen Bärenhunger, und du möchtest dich in eines dieser kleinen Cafés setzen, wo man dir von süß über herzhaft, von gesund bis kalorienhaltig alles serviert, was du am liebsten magst, während du die Seele baumeln lässt. Aber welches Café soll es sein? Wir haben fünf Locations in Köln für dich, bei denen du nichts falsch machen kannst.

– Das Café Buur –
Das wohl angesagteste Café in Köln, und den Hype absolut wert!
In gusseisernen Pfannen werden brutzelnde Eierspeisen und warme Pancakes serviert, auf Holzbrettern gibt es dazu knusprigen Avocadotoast mit Bacon und Spiegelei, in hübschen Schüsseln werden fruchtige Smoothie Bowls angerichtet, in einer ausgehöhlten Ananas der frische Obstsalat serviert. Egal ob gesund oder ungesund, im Café Buur gibt es, auf einer regelmäßig wechselnden Karte,  alles was das Herz begehrt  – und es sieht dazu auch noch so gut aus, dass der Hashtag #foodporn ein Muss ist.
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– Das Edelgrün –
Das Café, das sich ganz dem clean eating verschrieben hat, haben wir euch hier schon einmal vorgestellt. Aber natürlich kann man dort nicht nur ein ausgewogenes Mittagessen genießen, wer Lust auf ein gesundes Frühstück hat, ist dort genau so richtig: die Smoothie Bowls mit verschiedenen Toppings (Superfood wie Maca und Spirulina finden sich genau so wie die verschiedensten Früchte, Joghurts und hausgemachtes Granola) geben einem nicht nur das Gefühl, seinem Körper etwas gutes getan zu haben, sondern schmecken auch noch köstlich und halten lange satt.

– Das Café Schwesterherz –
Für das kleine Café mit Vintage Charme in Ehrenfeld haben wir nur ein Wort: Quetschbrot. Obwohl das Café Schwesterherz auch hervorragendes Rührei, Porridge, Pancakes und natürlich Frühstücksklassiker (Croissant mit Marmelade oder eine Brotauswahl mit Käse und Aufschnitt) im Angebot hat, haben wir an das Quetschbrot unser Herz verloren: ein kleines Fladenbrot, mit verschiedenen Zutaten gefüllt und in einem Panini-Grill erwärmt. Das schmeckt genau so, wie es kling. Göttlich – besser kann man nicht in den Tag starten!
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– Das Café Stanton –
Wer direkt in der Innenstadt speisen möchte, um sich anschließend direkt ins Getümmel zu stürzen, der sollte sich vorher im Stanton stärken. Das Café direkt neben der Kirche St. Anton ist eine wunderbare Ruheoase in Mitten des hektischen Treibens auf der Schildergasse. Hier kann man sich einmal um die Welt frühstücken: ob typisch südamerikanisch (mit Kartoffeltortilla, Würstchen, Spiegelei und Brötchen) oder italienisch (mit Ciabatta, Serranoschinken, Mozzarella, Pesto und Tomaten) – wer nichts findet, ist wirklich selber Schuld!

– Das Café Sehnsucht –
Hier gibt es maßgeschneidertes Frühstück für jeden Geschmack – die einzelnen Komponenten, viele davon in Bioqualität oder sogar hausgemacht (wie zum Beispiel der super leckere Schokodip) werden auf der Speisekarte angekreuzt, so das jeder auswählen kann, was er am liebsten mag. Wem das am Morgen schon zu viel ist, der kann natürlich auch eine der vorgegebenen Variationen wählen – zum Beispiel French Toast mit Früchten, Bacon und Ahornsirup, oder eine der leckeren Focaccia, die warm serviert werden.
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Das waren unsere Empfehlungen für einen gelungenen Start in den Tag in Köln. Hast du eines (oder einige) der Cafés schon besucht? Welches wäre dein Favorit?
Wir wünschen dir einen tollen Wochenstart!

Es grüßen dich
Nessa und Christof

Dieser Beitrag enthält unbezahlte Werbung, da Marken / Firmen genannt werden. Die beschriebenen Cafés und Restaurants haben wir entgeltlich selbst getestet.

#Outfit – Who wore it better?

Hallo du,

vor kurzem hat Christof dir in seinem Outfit-Post #Outfit – Mittelalterfestival seine neue Schirmmütze gezeigt. Und wenn ich seine neue Schirmmütze sage, dann meine ich damit eigentlich unsere neue Schirmmütze, denn in unserem Haushalt ist es ein ungeschriebenes Gesetz, dass Unisex-Accessoires in einen gemeinsamen Pool wandern, aus dem wir beide uns bedienen dürfen. Hier kommt es uns zugute, das wir bei vielem einen ähnlichen Geschmack haben. Ich mag schlichte (Leder-)Armbänder lieber als bunte Armreifen, Anhänger aus Holz ziehe ich jeder auffälligen Statement-Kette vor und statt zu femininen Handtaschen greife ich stets zu Umhängetaschen. Meine typisch weiblichen Accessoires kann ich an einer Hand abzählen! Dabei versuche ich wirklich, für ein bisschen Alternanz zu sorgen, denn in die typischen Boho-Looks mit wehenden, langen Kleidern, jeder Menge Ringen, Ketten und Metallic Tattoos bin ich schon ein bisschen verliebt. Wie gesagt, ich versuche es – im Warenkorb landet dann eben doch das fünfzigste schlichte Wickelarmband.

Kaum das die neue Mütze eingezogen war, ging die Zankerei los: wer darf sie tragen? Und weil wir das neue Stück beide so toll finden, trugen wir es schließlich auch beide, frei nach dem Motto: Who wore it better?

In meinem Outfit fühlte ich mich übrigens ein bisschen wie eine Disney Figur – aber nein, natürlich nicht wie eine Prinzessin (so viel zum Thema feminin), sondern wie Anna, die taffe Chefmechanikerin aus „Atlantis“. Als sie Milo, einen tollpatschigen Bücherwurm, das erste mal trifft, ist ihre Reaktion ein genervtes: „Oh man, solchen Typen habe ich früher in der Schule das Pausenbrot geklaut!“. Und ich muss zugeben, das fand ich als kleines Mädchen ziemlich cool.
Meine Lieblingsprinzessin war immer Mulan – sie konnte toll reiten, kämpfen und hatte auch ansonsten eine Menge auf dem Kasten. Auch Belle mochte ich sehr, da ich schon in jungen Jahren sehr gerne gelesen habe und mir wünschte, auch eine Bibliothek geschenkt zu bekommen. Mit Figuren wie Schneewittchen, die immer bloß gebacken, geputzt und schließlich auf den Prinzen gewartet hat, konnte ich nicht viel anfangen 😉
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Den Jumpsuit (von Mango) habe ich für das Shooting das erste mal ausgeführt. Er war ein ziemlicher Spontankauf, von dem ich Zuhause dann doch nicht mehr überzeugt war: zu tief ausgeschnitten, durch das Muster zu auffällig, immer zu knitterig, da er aus Leinen ist. Als ich ihn jetzt anhatte gefiel er mir aber doch wieder sehr gut, schon allein weil die Aufmachung des Rückens so außergewöhnlich ist. Und für die heißen Temperaturen, mit denen uns der Sommer ja zuletzt verwöhnt hat, ist er wirklich optimal. Hast du auch solche Teile, die du je nach Tagesform mal super, mal eher als Fehlkauf empfindest?
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Welche ist deine Lieblingsprinzessin /dein Lieblingsprinz?
Würdest du lieber in einem prächtigen Kleid auf den Ball gehen oder dich auf die Suche nach Atlantis machen?

Es grüßt dich
Nessa

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#Books – Frühstück mit Elefanten

Hallo du,

habe ich eigentlich schonmal erwähnt, dass ich eine totale Leseratte bin? Wobei „Ratte“ eigentlich nicht ganz passt, es müsste schon ein etwas größeres Tier sein, denn meine Liebe zu Büchern ist wirklich enorm. Als wir in die neue Wohnung umgezogen sind, war es für mich am wichtigsten, meine Bücher schnell vor Ort zu haben – wer braucht schon Kochutensilien, Bettwäsche oder gar Kleidung? Wenn ich verreise (und sei es nur ein Geschäftstermin, für den ich eine Nacht in einem Hotel übernachten muss) habe ich immer ein Buch dabei. Das gibt mir in der fremden Umgebung ein bisschen das Gefühl von Zuhause, und mich nach einem langen Tag gemütlich in einen Sessel zu kuscheln und mich in eine Geschichte zu vertiefen, entspannt mich sehr. Vertiefen trifft es übrigens zu hundert Prozent: wenn ich lese, bin ich in der Regel nicht mehr ansprechbar und kriege um mich herum nichts mehr mit. Christof muss schon laut und deutlich meinen Namen sagen, wenn er etwas von mir will, ansonsten ist meine einzige Reaktion ein verwirrtes, um etwa fünf Minuten zeitverzögertes: „Sorry, was? Hattest du etwas gesagt?“

Heute möchte ich dir gerne ein Buch vorstellen, dass es dieses Jahr unangefochten auf Platz eins meiner Sommerlektüre-Rangliste geschafft hat. Sommerlektüre heißt für mich, dass es ein Buch ist, dass ich an lauen Abenden auf dem Balkon lesen mag. Einfach und flüssig geschrieben, über Orte, nach denen ich Fernweh bekomme. Gute Laune muss es machen und ein bisschen fürs Herz sein. Schwere Kost und nervenaufreibende Thriller hebe ich mir gerne für kuschelige Herbsttage auf 😉IMG_20180808_102511.jpg

„So viel weiß ich: Ich will raus aus der Stadt. Ich will Holz hacken und Lagerfeuer machen und Stockbrot über den Flammen rösten. Ich will mich auf einfache Freuden und naturbewusste Lebensweisen besinnen und ich will nicht länger in dieser Blase leben, in der Unzufriedenheit mit Konsum betäubt wird. Ich will durch Wälder wandern und wilden Tieren begegnen und Steinchen übers Wasser springen lassen. Ich will mit der Sonne aufstehen und der Welt zuschauen, wie sie jeden Morgen aufs Neue erwacht. Ich will wieder Kind sein und mich über die Welt wundern. Wir leben auf einem blauen Planeten, der um einen brennenden Ball kreist und nachts leuchtet der Mond, der unsere Meere bewegt … Wenn das nicht schon ein Wunder ist, was dann? Nur kriege ich nichts mit von diesem Wunder. Ich bin ein ganz natürlicher Teil davon und habe es völlig vergessen. Ich bin zu digital, zu pixelig geworden.“ – Gesa Neitzel

Frühstückmitelefanten1In „Frühstück mit Elefanten“ schreibt Gesa Neitzel über ihren Weg von einem Leben als Fernsehredakteurin in Berlin zu einer Rangerin in Afrika. Dabei gibt sie ihr altes Leben auf und erlebt ein Jahr lang etwas völlig neues, tauscht Internet, fließendes Wasser und Konsumgesellschaft gegen Nächste unter dem Sternenhimmel, Fährtenlesen und Begegnungen mit wilden Tieren ein.

Wer einen umfassenden Reisebericht sucht, in dem man Informationen über Afrika im allgemeinen findet, oder  kritische Themen wie Naturschutz und innerländische Konflikte aufgegriffen werden, der ist mit diesem Buch schlecht beraten. Es ist mehr ein Tagebuch, in dem uns die Autorin Ihre Gedanken und Emotionen mitteilt, während Sie den großen Schritt aus dem geregelten Leben hinaus wagt. Sie erzählt uns von ihrem Wunsch nach Veränderung, aber auch von der Angst, den vorgegebenen Pfad zu verlassen, von ihren Eindrücken und Erlebnissen. Weil Sie so farbenfroh schreibt, hat man wirklich das Gefühl, mit dabei zu sein. Gemeinsam mit Gesa sitzen wir bei Sonnenuntergang in einem trockenen Flussbett, graben die nackten Zehen in den Sand und riechen den wilden Salbei, rumpeln wir in einem offenen Geländewagen los zu unserem ersten Game Drive, um hoffentlich ein paar Wilde Tiere zu erspähen, treffen wir das erste mal auf eine Herde Elefanten und ein Rudel Löwen.

„Frühstück mit Elefanten“ ist vielfältig, interessant und bunt, dazu lässt es sich sehr angenehm lesen. Wie nebenbei lernt man etwas über Afrikas Tierwelt und die Ausbildung zum Ranger, während das Fernweh in einem selbst immer größer wird. Gesa schafft es wirklich, Reiselust zu wecken, und wer auch schon mal das Gefühl hatte „mal raus zu müssen“, weil das Leben doch irgendwie mehr zu bieten haben muss als den immer gleichen Alltagstrott, der wird sich voll mit ihr identifizieren können.Frühstückmitelefanten2
„Frühstück mit Elefanten“ gibt es im Handel für 14,99€ (uvp).

Frühstück mit Elefanten: Als Rangerin in Afrika

Stehst du auch auf Reiseberichte? Welches ist dein Lieblingsgenre für laue Sommerabende?

Es grüßt dich
Nessa

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#Outfit – Mittelalterfestival

Hallo du,

endlich kommt von mir auch mal wieder ein Post. Es ist viel passiert in letzter Zeit und es gibt viel neues was ich dir erzählen möchte. Fangen wir also vorne und mit dem offensichtlichstem an: nein, ich habe meinen Zopf nicht unter der Mütze versteckt und ich habe ihn auch nicht ins T-Shirt gestopft. Nach zwei Jahren züchten, und vier Jahren mit langen Haaren, war es jetzt mal wieder an der Zeit etwa zu verändern. Die Haare mussten ab. Sie haben mich nur noch genervt und ich habe sie auch nur noch im Zopf getragen, weil ich es hasse, wenn die Haare im Gesicht hängen. Außerdem waren es unter der Matte immer gefühlte 50°C, daher kam die Entscheidung mich einfach Nessas Friseurtermin anzuschließen und kurzen Prozess zu machen. Und was soll ich sagen? Ich fühle mich super wohl so!

Aber es ist natürlich auch noch mehr passiert. Ich weiß nicht, ob Nessa und ich es mal erwähnt haben, aber wir stehen total auf das Mittelalter und alles was damit zu tun hat.  Wir gehen vor allem gerne auf Festivals wie die RPC (Roleplay Convention) oder das MPS (das Mittelalterliche Phantasie Spectaculum) auf welchem wir zum Beispiel gestern in Köln waren. Wir schlendern dann immer an den ganzen schönen Ständen vorbei, während wir einen leckeren Zyklopenspieß verspeisen und mittelalterlicher Dudelsackmusik lauschen. Herrlich! Dabei halten wir natürlich an jedem Stand und würden am liebsten immer alles kaufen. Leider verhindert der Kontostand diesen Wunsch, aber wir arbeiten dran, denn das Angebot ist riesig: von Bögen und anderen Waffen, über Schmuck und Lederarbeiten, von Töpferwaren und nautischen Instrumenten bis zu fantastischen Kostümen, Accessoires und Klamotten ist alles dabei. Ich habe zum Beispiel schon immer nach einer lockeren Hose aus dünnem Stoff gesucht, die man im Sommer bequem anziehen kann ohne das sie an den Beinen klebt oder zu heiß ist. Und was habe ich gefunden: Genau das! Und es gab sogar noch eine coole spontane Anschaffung. Ich habe eine neue Mütze. Beides musste ich natürlich direkt in einen Outfit-Post packen 😉

Und zu guter Letzt, weil alle guten Dinge drei sind, habe ich mich auch noch tätowieren lassen. Mein rechter Unteram wurde vervollständigt mit einem wunderschönen Teleskop-Fernrohr. Da ich ja einen „nautischen Unterarm“ habe, hat das Fernrohr, in Ergänzung zu Sextant, Zirkel und Kompass, noch gefehlt. Jetzt ist das Bild komplett und bald geht es dann auch schon mit dem Oberarm weiter, auch wenn ich mir bei dem Motiv noch unschlüssig bin. Gerne möchte ich das Thema wechseln und ich habe auch schon ein paar Ideen, aber die müssen noch ausgereift werden. Auf jeden Fall geht Projekt: „rechter Arm“ weiter 😉chut6Was hältst du von meiner neuen Frisur? Und wie stehst du zu Mittelalterfestivals? Magst du Tätowierungen oder hast du vielleicht sogar selber welche?

Grüße
Christof

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#Outfit – Seligkeitsdinge

Hallo du,

ist es nicht verrückt, dass wir schon Ende Juli haben? Die Zeit rennt mal wieder und ich habe keine Ahnung, wo die erste Hälfte von 2018 geblieben ist. Noch haben wir Hochsommer (diese Woche sollen es 35 Grad werden!), aber bald gibt es wieder Zimtsterne und Lebkuchen in den Läden und ich muss anfangen, nach kleinen Geschenken für Christofs Adventskalender Ausschau zu halten. Wenn man früh genug anfängt und genug Zeit hat, kommt man nämlich Meist günstiger weg, als wenn man auf den letzten Drücker alles zusammen suchen muss.
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Weil die Zeit für meinen Geschmack viel zu schnell vergeht, habe ich in diesem Jahr ein Bullet Journal angefangen. Leider ist es vom künstlerischen Aspekt aus betrachtet eher mau (malen und zeichnen liegt mir gar nicht. Wenn ich auf Instagram und Pinterest sehe, wie manche Mädels ihre Journale in kleine Kunstwerke verwandeln, bin ich ein bisschen neidisch… und ehrfürchtig) aber Spaß macht es mir trotzdem. Mittlerweile hat es sich zu einem kleinen Ritual entwickelt, das ich nach dem Abendessen meine Tapes, Stifte und Materialien auspacke, eine halbe Stunde „bastle“ und den Tag Revue passieren lasse. Denn in meinem Journal behalte ich zum einen natürlich meine aktuellen Termine und To-Do’s im Überblick, zum anderen klebe ich aber auch Fotos und Eintrittskarten aller Art hinein, versehen mit kleinen Anekdoten zum jeweiligen Anlass – so sehe ich beim durchblättern genau, was dieses Jahr alles passiert ist.
Und eine Adventskalender-Geschenke-Übersicht wird es natürlich auch geben 😉
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Außerdem habe ich zum Anfang des Jahres eine Liste mit Seligkeitsdingen angelegt. Seligkeitsdinge sind laut Definition (und damit meine ich laut Madita aus Astrid Lindgrens Kinderbüchern) „solche Sachen und Geschenke, die geradezu unbeschreiblich wunderbar sind“. Für mich sind das Dinge, die man schon ewig haben oder machen möchte, die einem aber eigentlich zu teuer sind, oder für die am Ende des Monats irgendwie nie Geld übrig bleibt. Kurzurlaube und Ausflüge, die irgendwie immer im Hinterkopf herum spuken, für die aber nie hieb- und stichfeste Pläne gemacht werden.
Wenn ich mir diese Liste so ansehe, bin ich eigentlich ganz gut in der Zeit! Einiges darauf (zum Beispiel: ein neues Tattoo stechen lassen, in den Serengetipark  fahren, mir einen Reiterbogen zulegen) konnte ich schon mit einem dicken Haken versehen, anderes (zum Beispiel: eine Polaroidkamera kaufen, mit Christof zu den Karl-May-Festspielen fahren, den Reitbogen dann auch tatsächlich benutzen und Buddy daran gewöhnen) liegt für die zweite Jahreshälfte noch vor mir.
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Kleid und Hut: H&M – Schuhe: A.S.98 (Airtstep) – Jacke: S.Oliver

Ich kenne viele Leute, die mittlerweile alles über ihr Handy machen und sich mit Apps organisieren (kürzlich wurde ich auf der Arbeit sogar gerügt, weil ich Notizzettel an meinem Bildschirm kleben hatte) aber ich bin einfach ein haptischer Mensch. Was ich schreibe, prägt sich mir viel schneller ein, beim Anblick von handgeschöpftem Papier stoße ich glückliche Seufzer aus und in schöne, edle Kugelschreiber könnte ich mich sowieso jederzeit verlieben.

Auch (um jetzt einen höchst eleganten Bogen zum heutigen Outfit zu schlagen) Jacken lösen bei mir häufig Schnappatmung aus. Davon kann ich einfach nie genug haben. Während ich bei meiner Kleidung grundsätzlich die Farben schwarz und grau bevorzuge, können Jacken ruhig farbig sein… dieser Kontrast gefällt mir sehr!
Einen Punkt meiner Seligkeitsdinge-Liste konnte ich ganz unverhofft abhaken: neue schwarze A.S.98 Boots. Hier kam mir der Zufall zur Hilfe – beim bummeln auf der Ehrenstraße entdeckte ich die Schuhe (von denen ich mich auf Grund des Preises erstmal verabschiedet hatte) in einer kleinen Boutique (in die ich auf Grund der Preise eigentlich nie hinein gegangen wäre) stark reduziert. Da musste ich natürlich zuschlagen! 🙂ngruenejacke2
Wie sieht es bei dir aus? Was steht auf deiner Liste mit Seligkeitsdingen?

Es grüßt dich
Nessa

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#Outfit – Game of Thrones

Hallo du,

ich muss ein Geständnis machen: ich bin verrückt nach Merchandise. Wenn mir eine Sendung oder ein Spiel richtig gut gefällt, dann kann ich an kleinen Figuren der Charaktere, Tassen mit Zitaten oder Notizbüchern mit Logo nur sehr schwer vorbei gehen. Nessa teilt meine Liebe aber zum Glück 😉
In unserer Küche hängt ein Poster des Studio Ghibli Films „Kikis kleiner Lieferservice“ im Stil dieser alten, gezeichneten Werbeplakate aus den 50gern. In einem Regal im Wohnzimmer sitzen ein Yoshi- und ein Pikachuplüschtier, die wir auf der Kirmes gemeinsam aus einem Automaten geangelt haben. Im Flur steht eine Spardose, die wie Darth Maul aussieht, und in die wir regelmäßig unser Kleingeld werfen. Da unsere Wohnung im Industrial Stil eingerichtet ist (sehr viel Holz und dunkles Metall, kombiniert mit viel beige und weiß) machen sich diese kleinen Akzente wirklich gut, finde ich. Kennst du den Laden Elbenwald? Da gibt es alles was das Nerd-Herz begehrt.

Angefangen von Harry Potter Zauberstäben über Darth Vader Masken bis hin zu Dragonball Figuren findet man dort wirklich alles. Ich liebe diesen Laden und jedes Mal, wenn Nessa und ich da sind, um mal so zu schauen, würden wir ihn am Liebsten komplett leer kaufen. Ich stehe dann immer da (begeistert wie ein kleiner Junge) und sage zu Nessa: „Hier guck mal, ich möchte den Groot-Rucksack! Und da, das Spiderman T-Shirt. Oh Oh Oh guck mal da… Wie geil ist das denn?! Ein Notizbuch, das aussieht wie ein Gameboy!“ Leider (oder zum Glück?) kosten diese Fanartikel aber auch einiges, sodass wir den Laden meist mit leeren Händen wieder verlassen.cjackesw1Jacke: AWDis (HBO Merchandise) – Jeans: Jack an Jones – Uhr: Fossil

In eben diesem besagten Laden trafen wir während einer unserer „nur mal schauen Besuche“ auf die Jacke in diesem Post. Da ich Game of Thrones mega gesuchtet habe und ich die letzte Staffel kaum erwarten kann, war diese College Jacke für mich natürlich das Beste im ganzen Laden. Leider verging mir auch hier die Lust, als ich den Preis gesehen habe. Ich hätte diese Jacke nur zu gerne direkt mitgenommen, aber sie war mir in dem Moment einfach zu teuer. Gut, dass bald Weihnachten vor der Tür stand und ich eine ganz wundervolle Verlobte habe, die sich solche Dinge merkt. Denn letztes Weihnachten durfte ich das beste Weihnachtsgeschenk aller Zeiten auspacken.

cjackesw4Das Beste ist, dass Haus Stark aufgedruckt ist: die Starks sind meine absoluten Lieblinge und auch ihr Banner gefällt mir am Besten. Dabei tarnt sich die Jacke übrigens so geschickt, dass ich schon gefragt wurde, von welchem Team sie ist, weil überhaupt nicht auffällt, dass es sich um Merchandise handelt. So kann man sie zu fast jedem Outfit kombinieren und lässig überwerfen – ich freue mich schon auf den Herbst, wenn die Temperaturen das wieder zulassen.

Wie sieht das bei dir aus? Magst du auch Merchandise von deinen Lieblingsfilmen oder -spielen? Und würdest du dich auch über so ein wunderbares Weihnachtsgeschenk freuen?

Es grüßt dich
Christof

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#Thoughts – Was man bei der Arbeit mit Pferden lernen kann

Hallo du,

in seinem letzten Post hat Christof ja erzählt, dass er jetzt eine Reitbeteiligung hat. Ich finde das total klasse, denn jetzt sitzt er nicht mehr dumm herum, wenn ich mit meinem Pferd Buddy arbeite (oder spiele) sondern es ist unser gemeinsames Hobby. Ich freue mich schon, wenn wir das erste mal zusammen ausreiten können!
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Mittlerweile ist Buddy schon sieben Jahre alt und da ich ihn seit seiner Geburt kenne, habe ich alles mit ihm gemeinsam erlebt. Als er ein paar Tage alt war, habe ich ihm gezeigt, was ein Halfter ist. Mit einigen Monaten stellte ich ihm den Hufschmied vor. Als er drei wurde, saß ich zum ersten mal auf seinem Rücken, ein Jahr später ging es dann mit dem offiziellen einreiten los. Vor ein paar Wochen haben wir das erste mal nur mit einem Halsring, ohne Kopfstück und Sattel, auf dem Platz gearbeitet. Dazwischen liegen der erste Spaziergang im Gelände, das erste mal duschen an einem heißen Sommertag, der erste Besuch vom Tierarzt, das erste mal rückwärts durch ein „L“ aus Stangen navigieren… und und und. Ich sage dir: wenn man so viel Zeit mit jemandem verbringt (ja, auch wenn es ein Tier ist!) dann wächst man ganz schön zusammen. Viele Menschen, denen ich erzähle, dass Pferde ihren ganz eigenen Charakter, gute und schlechte Laune haben, belächeln mich ein bisschen dafür. Für sie sind Pferde einfach große, dumme Tiere, zu denen man niemals eine Beziehung aufbauen kann wie, zum Beispiel, zu einem Hund. Aber ich sage dir: ich merke mittlerweile ganz genau, wie es Buddy geht. Ob er gut drauf ist, sodass wir etwas unternehmen können, oder eher meckerig, sodass er nach einer kleinen Wellness Einheit wieder auf die Weide darf. Leider gibt es auch bei uns im Stall einige Leute, die ihre Pferde eher als Sportgerät sehen – sie kommen in den Stall, satteln die Pferde, reiten stundenlang aus und stellen die Pferde wieder weg, wie man einen Tennisschläger nach dem Training wieder in den Schrank legt. Was das Pferd möchte, ist ihnen egal, wichtig ist, was sie wollen. Für mich ist mein Pferd eher ein guter Kumpel, mit dem ich gemeinsam Spaß haben möchte, und dazu gehört auch, sich gegenseitig zuzuhören und sich zu respektieren. Dabei kann man einiges lernen!
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Im Hier und Jetzt sein
Auf der Arbeit ist etwas nicht so gut gelaufen? Der Typ, den du gut findest antwortet nicht mehr auf deine Nachrichten? Wenn du nur körperlich anwesend bist, aber deine Gedanken eigentlich um etwas ganz anders kreisen, merken Pferde das sofort und nutzen es nur zu gerne aus. Man lernt sehr schnell, sich zu fokussieren (ansonsten klappt wirklich gar nichts, denn warum sollte das Pferd gut mitarbeiten, wenn du selber gar nicht ganz da bist?) und bekommt wunderbar den Kopf frei.

Hör auf dein Bauchgefühl
Ich bin ein intuitiver Mensch und vertraue gerne auf mein Gefühl – manchmal macht mir mein Kopf aber einen Strich durch die Rechnung. Vor ein paar Wochen lernte ich eine Person kennen, die mir auf Anhieb unsympathisch war. Sie verhielt sich mir gegenüber aber so freundlich, dass ich schon dachte: „Okay, du hast dich getäuscht!“, nur um einige Tage später zu erfahren, dass die Person in der Tat eine falsche Schlange war. Im Umgang mit Pferden lernt man schnell, seiner Intuition zu vertrauen. Du wolltest reiten gehen, aber während du dein Pferd putzt, fühlt sich der Gedanke plötzlich komisch an? Mach etwas anderes. Du bist unsicher, wie du deinem Pferd etwas mit Körpersprache klar machen kannst? Atme tief durch und geh mit dem Flow – meist macht man es automatisch richtig, wenn man nicht so verbissen darüber nachdenkt. Das gilt übrigens auch für die verschiedensten Situationen im Alltag. Wenn sich etwas „nicht ganz richtig“ anfühlt, dann ist es das vermutlich auch nicht. Und nur weil alle anderen das anders wahrnehmen, muss das noch lange nicht stimmen!

Bleib geduldig
Ich gestehe: wenn Menschen in der Fußgängerzone langsam vor mir herbummeln und ich nicht vorbei komme, nervt mich das. Wenn jemand an der Kasse sein gesamtes Kleingeld auskippt und in aller Ruhe den passenden Betrag heraus sortiert, nervt mich das auch. Seit ich mit Pferden arbeite, ist das aber schon viel besser geworden. Wenn Ponchy etwas sieht, dass ihm unheimlich ist oder ihn neugierig macht, dann muss er sich das ansehen – und zwar in seinem Tempo. Er nimmt sich die Zeit, die er braucht, und ich akzeptiere das, weil ich weiß, es nützt eh nichts, ihn mit Druck darauf hin oder daran vorbei bewegen zu wollen. Dieser Gedanke hilft mir auch im Alltag: du kannst es eh nicht ändern, also bleib ganz gelassen!
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Sollte dir das Leben also mal übel mitspielen, sag einfach Bescheid – du darfst gerne mit Buddy kuscheln und  dir von ihm einen Kuss (diesen Trick hat er innerhalb von ein paar Stunden gelernt – dieses Pferd ist schlauer, als ihm gut tut 😉 ) geben lassen. Danach sieht die Welt gleich wieder viel besser aus! Versprochen!

Es grüßt dich
Nessa

#Outfit – Schwarzes Maxikleid

Hallo du,

hattest du ein schönes Wochenende?
Für uns geht heute der Ernst des Lebens wieder los – der Urlaub ist vorbei und die Arbeit hat uns wieder. Während wir frei hatten, haben wir unsere Zeit bestmöglich genutzt: wir waren viel im Stall, haben täglich (nach einem vorher erstellten Wochenplan) frisch gekocht und die Abendstunden mit gemeinsamen Aktivitäten verbracht. Das fällt uns während einer Arbeitswoche nicht immer so leicht – da wird Abends schon hin und wieder Fast Food bestellt und manchmal fallen wir nur noch todmüde auf die Couch, statt etwas schönes Zusammen zu unternehmen. Ich hoffe, wir können die guten „Urlaubs-Gewohnheiten“ auch weiterhin durchhalten! Gerade die gesündere Ernährung merkt man nämlich auf jeden Fall…
Im Urlaub waren wir außerdem viel schwimmen, und dabei ist mir etwas aufgefallen.

Direkt neben unserer Decke hatten ein paar Mädels um die fünfzehn, sechzehn Jahre ihr Lager aufgeschlagen. Sie waren ziemlich laut, kicherten und hatten einfach gute Laune. An diesem Lager ging nun eine junge Frau vorbei – Mitte Zwanzig und mit einer sehr weiblichen, kurvigen Figur. Als sie auf höhe der Mädels war, rief eine von denen „Oh man, wie ekelig!“. Die junge Frau zuckte heftig zusammen und fuhr wie von der Tarantel gestochen zu der Gruppe herum. Erst als sie nach einigen Augenblicken merkte, dass die Mädels sie gar nicht gemeint hatten (die waren total in ihre Handys vertieft), entspannte sie sich und ging weiter.
Da ich selbst ein Mensch bin, der zwar versucht, sich so zu akzeptieren wie er ist, und seinen Körper auch durchaus gut findet, aber trotzdem mit Unsicherheiten zu kämpfen hat, konnte ich ihre Reaktion irgendwie verstehen – und fand sie gleichzeitig traurig. Es darf doch nicht sein, dass man als Frau so unsicher ist, dass man willkürliche Kommentare von Außenstehenden auf sich selber bezieht! Und außerdem: was wurde der jungen Frau in ihrem Leben schon alles bezüglich ihrer Figur an den Kopf geworfen, dass sie so reagiert hat?
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Ich habe mal gelesen, dass der erste Gedanke, den man hat, der Gedanke ist, den die Gesellschaft einem durch Standards „anerzogen“ hat – der zweite Gedanke ist der, der einen als Mensch definiert. So passiert es mir auch manchmal, dass ich Leute in Outfits sehe, die aus meiner Sicht verboten werden müssten, und ich denke: „Oha. Was hat er/sie sich denn dabei gedacht?“, dicht gefolgt von dem Gedanken:“ Oh man, Nessa! Das kann dir doch egal sein! Solange er/sie sich wohlfühlt, passt es doch!“
Und ich frage mich wirklich, was in den Köpfen von Leuten vorgeht, die bei Gedanke Nummer eins bleiben, und diesen unter Umständen auch noch laut aussprechen. Warum muss man andere Menschen mit voller Absicht verletzten? Warum muss man sie in ihren Unsicherheiten bestärken, an ihrem Selbstvertrauen kratzen und sich, entschuldige die Wortwahl, wie das letzte Arschloch benehmen? Und das gilt für Frauen, die anderen Frauen im vorbei gehen „den Blick“ zuwerfen (kennst du den? So ein abschätzender, von oben nach unten gehender Blick mit spöttisch hochgezogener Augenbraue und leicht verzogenem Mundwinkel) genau so wie für Männer, die gut hörbar das Aussehen von anderen herziehen. Wenn man nichts nettes zu sagen hat – warum kann man dann nicht einfach still sein?

Kleid: Mango – Schuhe: Buffalo – Rucksack: C&A

Das es Männer gibt, die Frauen objektivieren, ist kein Geheimnis und schlimm genug – aber wir Frauen müssen doch zusammen halten und nicht noch hinter vorgehaltener Hand übereinander lachen? Diese so genannte „Stutenbissigkeit“ nervt mich wirklich sehr. Kürzlich waren wir essen und die weibliche Bedienung hat den ganzen Abend nur mit Christof gesprochen (inklusive freundlichstem Lächeln und zufälligem am Arm berühren) ohne mich eines Blickes zu würdigen. Was soll das? Ich habe mich davon jedoch bewusst nicht beeinflussen lassen und beim verlassen des Restaurants ihre kunstvoll geflochtene Frisur gelobt. So sollte es doch sein, oder? Sich einfach mal, ohne Hintergedanken, etwas nettes sagen – man macht das viel zu selten, finde ich.

Was denkst du dazu? Hast du schon ähnliche Situationen miterlebt? Wie gehst du damit um?

Es grüßt dich
Nessa

Dieser Beitrag enthält unbezahlte Werbung, da Marken genannt werden. Die Produkte haben wir entgeltlich selbst im Handel erworben